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icecove

Video, 3:32 min, 2007


Abb.: Videostill

Die Arbeit zeigt den Blick auf eine Eisfläche, die sich in diffusem Licht bis zum Horizont erstreckt. Auf den ersten Blick wirkt sie massiv und statisch. Schon der zweite Blick irritiert: Ist es optische Täuschung oder tatsächliche Bewegung, die man sieht? Der Verdacht erhärtet sich: Es handelt sich nicht um eine geschlossene Eisdecke, sondern um dicht in der Bucht zusammengeschobene Packeisstücke, die den gedämpften Wogen des darunter liegenden Wassers folgen. Es kamen keine digitalen Effekte zum Einsatz.
Auch der Sound ist auf natürliche Weise verfremdet: Die Brandung erhält aufgrund des Eises einen ungewohnten Klang.

Das Video ist während einer Artist Residency in der Pouch Cove Foundation, Neufundland, Kanada entstanden.

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